Nuad Thai - Thaimassage

 

"Nuad Thai" bedeutet Thaimassage, Nuad steht für Massage. Die Wurzeln der Thaimassage liegen in der ayurvedischen Medizin, wie sie bereits vor mehr als 2.500 Jahren in Indien entstanden ist.

Thaimassage - traditionelle Gesundheitsprävention

Viele Menschen verbinden mit dem Begriff Thaimassage eher Erotikmassage. Mit der wirklichen Thai-Massage hat dies absolut nichts zu tun.
In Thailand ist die Thaimassage fester Bestandteil der Kultur und der Tradition. Alt und Jung lassen sich hier ganz selbstverständlich behandeln - und zwar nicht nur, wenn sie sich krank fühlen. Thaimassage wird in erster Linie zur Vorbeugung angewandt. Eine Behandlung soll dann stattfinden, wenn die Krankheit noch gar nicht existiert! Thaimassage steht daher im Zeichen von Gesundheit und Prävention, aber es geht besonders auch um körperlich und geistiges Wohlbefinden - letztendlich also um Lebensqualität.

Das Besondere an der Thaimassage

Das Besondere an der Thaimassage ist die ausgefeilte Technik und der besondere Körpereinsatz der ausführenden Person. Die Thaimassage ist eine geniale Verbindung aus Akupressur, Dehnungen, Energiearbeit und Meditation. Da die Thaimassage mit vielen Bewegungselementen arbeitet, ist es für den Massierenden und Behandelten angenehmer, wenn beide bekleidet sind. Aber es gibt noch einen anderen wichtigen Grund: Würde ohne Kleidung massiert, müsste Öl eingesetzt werden und dies wiederum würde verhindern, dass der Masseur einen festen Griff hat - wie z.B. bei Übungen, in denen ein Bein angehoben wird.

Thai Massage wird traditionell auf einer Matte am Boden praktiziert. Dies erlaubt dem Behandelnden, sein Körpergewicht optimal einzusetzen und durch die Übertragung von Druck, Kraft und Energie einen hohen therapeutischen Nutzen zu erzielen.

Techniken und Griffe

Der Massierende arbeitet mit Daumen- und Handballendruck, mit seinen Armen, Ellbogen, Beinen, Füssen und Knien.

Das schöne an Thaimassage ist, dass jede Massage einzigartig ist. Es gibt keinen stereotypen Ablauf der Bewegungssequenzen. Bei jedem Patienten fällt die Massage etwas anders aus - je nach seinen Beschwerden, Bedürfnissen, nach seinem Körperbau, seiner Beweglichkeit und auch Schmerzempfindlichkeit.

Wirkung und Indikationen

Thaimassage wirkt durchblutungs- und energiesteigernd. Die Muskeln werden gedehnt und gestärkt, Wirbelkörper entlastet, der Bewegungsspielraum erweitert, das Bindegewebe massiert, der Blutfluss harmonisiert und der Lymphfluss aktiviert.
Durch das Zusammenwirken von ruhigen und fließenden Bewegungen entsteht ein Zustand tiefster Entspannung, in dem Regeneration stattfindet und neue Kraft geschöpft wird.
Thai-Massage ist eine Wellness-Behandlung mit therapeutischer Wirkung.
Sie steigert die Beweglichkeit, löst oberflächliche und tiefe Spannungen, schafft neue Lebensenergie und bringt uns wieder in Schwung.

Besonders gute Wirkung zeigt sich bei Kopf- und Nackenschmerzen, chronischen Rückenschmerzen, körperlicher und geistiger Überanstrengung, den typischen "Bürokrankheiten", aber auch bei Verdauungsproblemen, Schlafstörungen und innerer Unruhe.

Thai-Massage empfiehlt sich in erster Linie für den gesunden Menschen als Mittel der Prävention. Es dient dazu, Blockaden abzubauen, bevor sie sich seelisch und körperlich festsetzen. Sie dient aber auch dazu, die Flexibilität des Bewegungsapparates zu erhalten und zu erweitern. So sind ebenso Sportler wie auch in ihrer Bewegung behinderte Menschen, gestresste und bewegungsarme Menschen eine Zielgruppe für die Thaimassage.

Hinweis: Die Massage dient zur allgemeinen Entspannung und Gesundheitsvorsorge. Die Masseurin ist keine Ärztin oder Therapeutin. Das bedeutet, dass sie keine Diagnose stellt und keine therapeutischen Ratschläge erteilen kann.

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